Meldung vom 20. März 2026
Gemeinderatssitzung vom 26.02.2026
Nach der Begrüßung aller Anwesenden stellte Bürgermeister Jenninger die Beschlussfähigkeit des Gremiums fest. Alle Gemeinderäte waren anwesend. Die Einladung zur Sitzung erfolgte frist- und formgerecht. Der Vorsitzende sprach seinen Dank an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer bei den Eigenleistungen im Freibad aus. Es konnten am vergangenen Samstag bereits mehr als die Hälfte der Arbeiten erledigt werden. Der Rest soll dann beim nächsten Arbeitseinsatz abgearbeitet werden. Bürgermeister Jenninger bedankte sich bei den Gemeinderäten von Eschach und Obergröningen, dass sie durch ihre Beschlüsse nun den Weg für die im November vereinbarte Lösung in Sachen Schulzentrum und Freibadsanierung freigemacht haben. Hinsichtlich des Vorwurfs der „unlauteren Verknüpfung“ beider Themen führte er nochmals aus, dass die Gemeinde nur einen Haushalt führe und man auch in Schechingen einen Euro nur einmal ausgeben könne. Daher sei die Verknüpfung nicht unredlich, sondern zwangsläufig, da es bei beiden Themen um finanzielle Belastungen gehe. Er zeigte sich sehr verwundert darüber, dass ein jüngster Kompromiss „auf der Zielgerade an Schechingen gescheitert“ sein soll. Im Eschacher Gemeinderat wurde das angebliche Scheitern bereits verkündet, bevor der Gemeinderat Schechingen überhaupt die Gelegenheit hatte über den Vorschlag zu beraten. Er verwahrte sich überdies gegen den völlig haltlosen Vorwurf, dass es Schechingen verpasst habe „fair und zukunftsgerichtet“ mit dem Verband umzugehen. Schechingen habe seine Position – dass neben dem Schulzentrum auch das Freibad eine wichtige Funktion für die Verwaltungsgemeinschaft habe und Teil einer Lösung sein müsse – von Anfang an offen und transparent vertreten. Das ausgerechnet der Gemeinderat Eschach – welcher sich noch nie in nennenswertem Umfang an der Finanzierung von Schulzentrum und Freibad beteiligt habe, obwohl man beides in Eschach seit Jahr und Tag mit nutze – von fehlender Fairness spricht, verwundere daher doch sehr. Der Vorsitzende betonte, dass man das Thema nun abhaken und nach vorne blicken wolle. Durch den gefundenen Kompromiss habe man nun die Möglichkeit, sich innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft Leintal-Frickenhofer Höhe auf weitere Themen der interkommunalen Zusammenarbeit – zum Vorteil aller Mitglieder – zu konzentrieren.