Gemeinde Schechingen
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Zeittafel

 

1050
n. Chr.

Hohes Mittelalter (Romanik)

In diese Zeit fällt die Entstehung des Schechinger Adels und des Rittergeschlechts. Die Schechinger Ritterburg am Marktplatz wird gebaut.

 

1484

Erbauung der jetzigen Pfarrkirche

 

1575/80
n. Chr.

Reformation in Schechingen und Hohenstadt

 

1581-
1636

Schechingen ist evangelisch

 

1636

Schechingen und Hohenstadt wird wieder katholisch

 

1757-
1759

Die Ritterburg am Marktplatz wird abgerissen, das neue Schloss entsteht.

 

1789-
1790

Grassierende Viehseuche

 

1837

Anlage des heutigen Friedhofes

 

1838

Erbauung des alten Pfarrhauses

 

1844

Bau der Straße um die Kirche, nachdem die Mauer zurückversetzt wurde

 

1860

Das Holzhausener Tor und das Tor in der Kronengasse abgebrochen

 

1862

Pferdepost Hohenstadt –Schechingen – Mögglingen (bis 1926)

 

1874

Postabladestelle in Schechingen eingerichtet

 

1878

Trauerulmen auf dem Friedhof gepflanzt

 

1881

Fahnenweihe des Gesangvereins „Cäcilia“ und den Veteranen

 

1882

Die alte Schule an der Hauptstraße wird eingeweiht.

 

1883

Neun Linden beim Schulhaus in der Hauptstraße gepflanzt

 

1884

Lourdesgrotte beim Zeirenhof eingeweiht (1981 bei Straßenbauarbeiten zugeschoben)

 

1886

Marienstationen (Bildstöcke) an der Holzhausener Straße eingeweiht

 

1890

Gründung des Dritten-Ordens durch Pfarrer Scheuerle

 

1891

Erster Briefkasten in Leinweiler

 

1893

Errichtung einer Telegraphenanstalt

 

1898

Zehntscheuer der Gutsverwaltung brennt durch Brandstiftung nieder

 

1907

An- und Verkauf des „Löwen“ mitsamt der Landwirtschaft durch die Gemeinde

 

1908

Schießberger Tor abgebrochen

 

1910

Erste Mähmaschine (Gutsverwaltung)

 

1910

Erste Fuhrwerkswaage

 

1911

Kastanien beim Friedhofseingang gepflanzt

 

1912

Erste Mähmaschine in Leinweiler

 

1914

Schechingen erhält elektrischen Strom

 

1916

Die ersten Telefone stehen im Rathaus und im Gasthaus "Ochsen"

Die Wirtschaft zur "Krone ist abgebrannt".

 

1918

Der Fabarikant Otto Krieger kauft sich als erster im Ort ein Auto (Rexamplex).

 

1919

Schechingen bekommt Anschluss zur Landeswasserversorgung.

 

1930

Die erste Tankstelle vor dem Gasthaus "Ochsen" wird eröffnet.

 

1931

Leinweiler gehört zu Schechingen.

 

1937

Das erste Schwimmbad wird gebaut. Leider war es undicht und verfiel mit der Zeit.

 

1939

Die Gemeinde kauft das gräfliche Schloss am Marktplatz.

 

1942

Die Kirchenglocken werden mit Ausnahme der kleinen Taufglocke von der NS beschlagnahmt.

 

1945

Tieffliegerangriff auf Schechingen. Der Schießberg brennt.

 

23.04.
1945

Die Amerikaner marschieren in Schechingen ein.

 

1945

Eintreffen des ersten Flüchtlingstransports

 

1947

Elektrisches Licht im Zeirenhof

 

1949

Omnibus-Linienverkehr Schechingen – Schwäbisch Gmünd (Melchior Krieger)

 

1950

Weihe von drei neuen Glocken

 

1951

Leinweiler an Wasserversorgung angeschlossen

 

1952

Wasserturm beim Eichhof

 

1954

Neues Waaghaus mit Viehwaage in der Hauptstraße

 

1955

Armenhaus (Langenstraße) abgebrochen

 

1955

Lichterprozession mit der Fatimastatue zur Kirche. Pfarrer Vorhauer brachte sie aus Fatima mit, sie soll

aus dem Holz der Eiche von Fatima geschnitzt sein

 

1957

Musikverein Schechingen begeht sein 100-jähriges Jubiläum mit Fahnenweihe

 

1958

Ein Teil der Kirchenmauer, gegenüber Ocker, stürzt ein

 

21.11.
1959

Einweihung des neuen Kriegerdenkmals für die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege

 

1960

Rotes Kreuz-Gruppe gegründet

 

1961

Melchior Krieger kauft den ersten Mähdrescher

Straße Leinweiler-Mühlholz fertiggestellt

 

1961-
1962

Außenrenovation der Pfarrkirche „St. Sebastian“

 

1962

Richtfest der Firma Bischoff

Aussiedlerhof im Hirtenfeld (Josef Fischer) gebaut

Leichenhaus beim Friedhof eingeweiht

 

1963

Briefkasten am „Ochsen“ angebracht

 

15.01.
1963

Pfarrer Vorhauer in Stuttgart gestorben

 

21.06.
1963

Pfarrer Vincenz Dörr tritt sein Amt an

 

1965

Die ersten Selbstladewagen in Schechingen

 

29.08.
1965

Bürgermeister Schäffner in Stuttgart gestorben

 

1966

Jürgen Schaich wird neuer Bürgermeister

Eröffnung des neuangelegten Freibades

Schechinger Schule behält die Grundschule und bekommt die Klassen 7, 8, 9

 

1967

Einweihung eines neuen Kindergartens St. Josef

 

1969

Dieter Knüttgen, prakt. Arzt, eröffnet Praxis

Selbstbedienungsladen Josef Seitz eröffnet

Ockersbäck in der Kronenstraße stellt das Backen ein. 1976 gibt er seinen Laden auf.

 

1970

Einweihung des neuen Schulhauses

 

1971

Wasserturm beim Schafhof

 

1973

Telefonzelle beim Schloss

 

1974

Haus Brodbeil (Schießbergstraße) wegen Neubau abgebrochen

 

1976

Richtfest Kläranlage

 

03.08.
1978

Wirbelsturm über Schechingen

 

1978

Einweihung der Gemeindehalle

 

1979

Erster Smogalarm in Deutschland (Ruhrgebiet)

Erste ökumenische Trauung in Schechingen

Erstes Straßenfest des Muskivereins

 

1980

Walter Krieger eröffnet in der Kronenstraße eine

Tankstelle mit KFZ-Reparaturwerkstätte

 

1980

Gemeinderat auf England-Fahrt

Fusion der Raiffeinsenbank mit der Volksbank Schwäbisch Gmünd

Restaurant „Kondor“ (Kotter) eröffnet

 

1981

Haus Hörsch und Arrestlokal (Bandelgasse) abgebrochen

Erstes Schlachtfest der Kirchengemeinde in der Gemeindehalle

Außenrenovation der Pfarrkirche „St. Sebastian“

Telefonzelle beim Freibad

Richtfest des Bankgebäudes des Volksbank 

Die Lourdesgrotte beim Zeirenhof wird im Zuge der neuen Straße Schechingen-Holzhausen zugeschoben

 

1982

Einweihung des neuen Bankgebäudes der Volksbank Schwäbisch Gmünd in der Raiffeisenstraße 

Einweihung des neuen Rathauses im Schloß

125 Jahre Musikverein Schechingen

 

18.08.1982

Ökonomiegebäude von Hermann Nagler (Platzbauer, Marktplatz) abgebrannt. Das Wohnhaus wurde gerettet

 

1982

Beginn der Innenrenovation in der Pfarrkirche „St. Sebastian“

 

1983

Gründung des Tennisvereins

 

09.02.
1983

Einweihung des neuen Feuerwehrhauses

Einweihung der neuen Tennisplätze

Schwester Febronia Sachsenmaier wird 100 Jahr alt

 

1983

125 Jahr Gesangverein „Cäcilia“ Schechingen

Karl Hermann jun. eröffnet in der Hauptstraße einen neuen EDEKA-Laden

Dr. Karl Ruhstorfer, Zahnarzt, eröffnet eine Praxis im Gebäude der Volksbank im I. Stock

 

04.07.
1983

Scheuer der Gutsverwaltung brennt ab

 

20.07.
1983

Stallung der Gutsverwaltung brennt

 

1984

Im März zieht die Post ins Schloß ein

Einweihung der neuen Kapelle beim Zeirenhof

 

20.07.
1984

Die letzte barmherzige Schwester „Sigwarda“ verlässt Schechingen

 

23.09.
1984

Abschluss der Innenrenovation der Pfarrkirche St. Sebastian

 

07.10.
1984

500-Jahrfeier der Pfarrkirche St. Sebastian

 

1985

Das alte Rathaus an der Hauptstraße wird abgebrochen

 

01.04.
1985

Dr. W.D. Röck übernimmt die Zahnarztpraxis von Dr. Karl Ruhstorfer

Firmung durch den Abt von Neresheim

Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ Schechingen die schönste Gemeinde im Landkreis

 

1986

Professor Dr. Josef Vogt mit 91 Jahren in Tübingen gestorbern. (Seit 1970 Ehrenbürger von Schechingen)

Richard Mück, Stadtoberinspektor in Schw. Gmünd, wird beim ersten Wahlgang Bürgermeister in Unlingen.

Hermann Krieger (Schuldira) wird beim ersten Wahlgang zum Bürgermeister von Westerstetten bei Ulm gewählt.

 

01.11.
1987

Einweihung der Friedhofserweiterung

 

1989

Einrichtung einer 3. Kindergartengruppe

 

30.08.
1989

Chronist und Schulleiter Hans Bader gestorben

 

1990

Sanierung, Außen- und Innenrenovation der Kreuzkapelle

 

1991

Erneuerung der Straße nach Göggingen im Bereich Deich

Pflasterung und Bepflanzung der Schießbergstraße - Pflasterung und Eingrenzung des Brunnenkasten am Marktplatz 

Schulhauserweiterung der Grundschule mit 

Einrichtung eines Übungsraumes für Vereine

In der Pfarrkirche Glockenstuhl erneuert, Gebälk stabilisiert, Treppe und Boden erneuert. Neue Glockenaufhängungen mit Holzjochen

Walter Krieger, Kronenstraße erstellt Autohalle

Firma Botzenhardt erwirbt das Gebäude von „Fahrrad Kotter“ und eröffnet einen Schmuckgroßhandel

 

1992

Neue elektronische Läuteanlage mit Funkuhr in der Pfarrkirche 

Neue Ölberggrotte am Kirchplatz in Schechingen

Bau und Einweihung einer neuen Lourdesgrotte in Leinweiler

Pfarrer Dörr feiert sein 50-jähriges Priesterjubiläum und seinen 70. Geburtstag

1. Straßenfest des Gesangvereins im Schießberg - Restaurant „Kotter“ wird Altersheim „Im Rosengarten“ - Feuerwehr erhält eine Gulaschkanone

 

1992

Ausbau und Pflasterung der Friedhofstraße, sowie des Gäßles

Erschließung des neuen Baugebietes Schafwiesen II und Errichtung eines neuen Spielplatzes in den Schafwiesen

Ausbau und Bepflanzung der Rosensteinstraße und des Hirtenweges

 

1992

Gehweg Heuchlinger Straße – Albstraße ausgebaut

Volksbank gibt das Lagerhaus an die WLZ ab 

Die Fußballabteilung des FC-Schechingen steigt in die A-Klasse auf

Gemeinderat auf Amerika-Fahrt

Angelika Theurer eröffnet Fotogeschäft „AT-Studio“ in der Hauptstraße

Angelika Skiba, geb. Lutz eröffnet „Blumen-aktuell“ in der Kronenstraße

Die Schießberg- und Friedhofstraße erhalten neue Straßenlampen

 

1993

Erweiterung Baugebiet Schafwiesen II

Erschließung Baugebiet Kesselfeld

Kanalisation und Ausbau der Buttfeldstraße und der Bandelgasse

Erweiterung der Gemeindehalle für Küche und Lager-- TV-Verkabelung in Schechingen 

Paul Sachsenmaier, seitheriger 1. Vorsitzender des FC-Schechingen, legt sein Amt nieder. Sein Nachfolger wird vorübergehend Christoph Steeb

 

21.06.
1993

Pfarrer Dörr ist 30 Jahre in Schechingen

 

1993

Das Gebäude in der Kronenstraße 1 (Ehemaliges Gasthaus zu „Krone“ (hernach Fabrikgebäude der 

Susa-Werke Heubach) wird zu Eigentumswohnungen umgebaut

 

1993

Im Erdgeschoss Kronenstraße 1, eröffnet Elisabeth Ohnewald eine Massage- und Gymnastik-Praxis

 

1993

Im Schloßgarten wird ein neues Baugebiet erschlossen

Das WLZ-Lagerhaus wird geschlossen, die Gemeinde erwirbt das Gebäude

Die Rosensteinstraße, Buttfeldstraße, Bandelgasse, Hirtenweg und Raiffeisenstraße werden verkehrsberuhigend ausgebaut

Die Gemeinde erstellt für die Feuerwehr einen Anbau am seitherigen Feuerwehrgebäude. Darin finden ein Schulungsraum, eine Teeküche und ein Büro Platz

Das alte Schulhaus im Sebastiansweiler wird wegen Baufälligkeit, im Einvernehmen mit dem Landesdenkmalamt abgerissen

Bürgermeister Schaich wird mit 83 % der abgegebenen Stimmen wiedergewählt

Hans Schmid, 1. Vorsitzender des Musikvereins, legt sein Amt nieder

Robert Lackner, 2. Vorsitzender des Musikvereins, übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden

 

20.02.
1994

Pfarrer Wilhlem Betzler, Geistlicher Rat i.R., begeht sein 85. Lebensjahr und sein 60-jähriges Priesterjubiläum

 

19.05.
1994

Pfarrer, Geistlicher Rat i.R. Wilhelm Betzler verstorben

 

06.07.
1994

Schwester Fridburga (Paula Schuster), Tansania, auf Heimaturlaub. Bericht und Dia-Vortrag über die dortige Missions-Station

 

1994

Die Firma Bischoff, Plüderhausen schließt ihr Werk in Schechingen

Der Platz vor dem Feuerwehrhaus wird befestigt und - mit roten Plastersteinen ausgelegt (im Volksmund der „Rote Platz“)

Baugebiet Kesselfeld wird bebaut

Ausbau der Straße zum Sebastiansweiler

Bebauung Schloßgarten

Die Riedstraße wird verkehrsberuhigend ausgebaut

Das ehemalige WLZ-Lagerhaus wird für VereinsRäume um- und ausgebaut

Autohaus Bopp erstellt eine Autowaschanlage

Die Gemeinde Schechingen eröffnet im Vereinsraum der Gemeindehalle eine weitere, provisorische Kindergartengruppe. Diese 4.Gruppe wird vom Kath. Kindergarten mitbetreut.

Der Dirigent des Gesangvereins, Klaus Grimminger, kündigt nach 25-jähriger Tätigkeit sein Amt auf.

Sein Nachfolger wird Martin Thorwart aus Heubach

Kurt Struzyna, wird 1. Vorsitzender des FC-Schechingen

 

1995

Die Gemeinde Schechingen baut das WLZ-Lagerhaus zu einem Bauhof um

Die Gemeinde beginnt mit den Rohbauarbeiten für die Erweiterung der Grundschule und eines kommunalen Kindergartens

 

11.07.
1995

Das landwirtschaftliche Anwesen des Hermann Nagler (Platzbauer) brennt bis auf die Grundmauern nieder. Das Vieh und das Wohnhaus konnten gerettet werden. Egon Haas, der Knecht, kommt in den Flammen um.

 

1995

In der Pfarrkirche in Schechingen wird eine neue Heizung installiert

 

1996

Der 2. Bauabschnitt im Baugebiet Schlossgarten wird erschlossen.

Das Baugebiet Schafwiesen erhält den Straßenendausbau.

 

30.06.
1996

Bürgermeister Jürgen Schaich tritt krankheitsbedingt in den Ruhestand.

 

15.09.1
996

Bei der Bürgermeisterwahl erhält Werner Jekel unter 6 Bewerbern 48,8 % der Stimmen. 15 Stimmen fehlen zur absoluten Mehrheit. Wahlbeteiligung 74,4 %.

 

06.10.
1996

Werner Jekel wird mit 64,2 % zum neuen Bürgermeister gewählt. Wahlbeteiligung 68,1 %.

 

01.11.
1996

Bürgermeister Werner Jekel tritt offiziell sein Amt als Bürgermeister an.

 

13.12.
1996

Offizielle Vereidigung des neu gewählten Bürger-meisters durch Gemeinderat Hermann Fischer.

 

1997

Die Grundschulerweiterung und der 3-zügige Kindergarten Regenbogenland wird eingeweiht

Die Generalsanierung des Kindergartens St. Josef beginnt

Neue Buswartehallen werden in der Hauptstraße und Schießbergstraße aufgestellt

Der Fußgängerüberweg in der Hauptstraße (Höhe Lebensmittelmarkt Seitz) wird installiert.

Erschließung des 3. Bauabschnitt im Baugebiet Schloßgarten

Gemeinde und örtliche Vereine beschaffen das Geschirrmobil

Die Gemeindeverwaltung erhält ihr 1. EDV-Netzwerk

 

1998

Tiefbaumaßnahmen für die Abwasserbeseitigung in Leinweiler fertiggestellt

Generalsanierung des Kindergartens St. Josef abgeschlossen 

Kreistag beschließt die Planung für den Ausbau der Kreisstraßen Göggingen-Schechingen mit einem Geh- und Radweg

Gesangverein Schechingen inzeniert Freilicht-Theater „Sünder und Heilige“ auf dem Marktplatz mit grandiosem Erfolg 

Fa. IFT Prüftechnik investiert 2 Mio DM in den Bau weiterer Motorenprüfstände und schafft 20 neue Arbeitsplätze

 

1999

Baugebiet Schloßgarten und Kesselfeld erhalten Straßenendausbau

Kanalisierung Brühlstraße und Gäßle wird begonnen.

Die Brühlstraße erhält zudem einen dorfgerechten Straßenausbau

Gemeinderat auf Indienreise

Bürgersaal im Rathaus wird generalsaniert

In beiden Kindergärten werden die Außenbereiche mit großem Engagement der Eltern neu und wesentlich interessanter angelegt.

1. Schechinger Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz mit hervorragendem Besuch

 

2000

Beginn der Bauarbeiten für den Ausbau der Kreisstraße zwischen Schechingen und Göggingen mit einem parallel verlaufenden Geh- und Radweg

Aufnahmeantrag der Gemeinde in das Entwicklungsprogramm ländl. Raum (ELR) wird positiv entschieden.

Im Freibad kann das neue Sanitärgebäude seiner Bestimmung übergeben werden.

Spielplatz im Baugebiet Schafwiesen wird durch ein großes bürgerschaftliches Engagement komplett neu gestaltet.

Die Grundschule führt das Musical „Tabaluga“ in der Gemeindehalle auf

Die Jahrgänge 1957, 1958 und 1959 organisieren ein Benefizkonzert zugunsten der Missionsarbeit von Schwester Fridburga.

 

2001

Baubeginn für das neue Regenüberlaufbecken auf der Kläranlage

Die Bauarbeiten für die Erschließung des Baugebiets „westlicher Schloßgarten“ werden begonnen. Damit entstehen 19 weitere Bauplätze

Die ausgebaute Kreisstraße Schechingen-Göggingen einschl. Geh- und Radweg wird offiziell nach 16-monatiger Bauzeit ihrer Bestimmung übergeben. Die Baukosten betrugen 1,49 Mio Euro.

 

2002

Gründung des Heimat- und Geschichtsvereins

Die Gemeinde erhält die Gasversorgung

Die Bautätigkeit im Baugebiet „westlicher Schloßgarten beginnt. Zum Jahresende stehen 6 Gebäude

Bau des neuen Regenüberlaufbecken einschl. maschinelle und elektrische Erneuerung der Kläranlage abgeschlossen. Die Baukosten betrugen rd. 1 Mio Euro.

Die Grundschule führt das Musical „WISO“ auf

Verschiedene Lücken im Feldwegbereich werden bituminös ausgebaut. Damit steht ein gut ausge-bautes Wander- und Radwegenetz rund um Schechingen zur Verfügung. 

Das Gewerbegebiet Kappelfeld wird in einem 1. Bauabschnitt erweitert.

 

2003

Die generalsanierte Kläranlage und das neue Regenüberlaufbecken werden offiziell eingeweiht.

Fleißige und kreative Hände gestalten den 1. Schechinger Osterbrunnen auf dem Marktplatz. Dieser wird zum wahren Publikumsmagneten aus nah und fern.

Die Gemeinde kauft einen neuen leistungsstarken Traktor.

Die Arbeiten zum Ausbau der Kreisstraße Schechingen-Hohenstadt beginnen.

Die Firma Pflieger beginnt mit der Erstellung einer Werkhalle im Gewerbegebiet Kappelfeld

Der Heimat- und Geschichtsverein weiht sein neues Domizil im Rathaus (ehemalige Post) ein.

 

2004

Der Osterbrunnen präsentiert sich mit über 5.000 handbemalten Hühner-, Gänse-, Straußen- und Taubeneier. Durch eine Fernsehberichterstattung bewundern über 10.000 Besucher dieses farbenprächtige, in ehrenamtlicher Arbeit, entstandene Kunstwerk.

Mit der Einweihung des „Grünen Pfades rund um das Leintal und die Frickenhofer Höhe“ entwickelt sich die Gemeinde insbesondere für den Radtourismus weiter.

Mit großem Erfolg führen Schüler und Schülerinnen unserer Grundschule das Musical „Dschungelbuch“ in der Gemeindehalle auf.

Die Gemeinde gibt eine von Wilfried Kolb erstellte Wanderkarte „Rund um Schechingen“ heraus.

Bischof Dr. Gebhard Fürst pilgert auf dem Jakobusweg und weiht die in ehrenamtlicher Arbeit gefertigten Besinnungsstelen. Initiatorin dieses Projekts ist Helwiga Heinrich geb. Schmid.

Bürgermeister Werner Jekel wird am 19. September mit 80,5 % für weitere 8 Jahre in seinem Amt als Bürgermeister bestätigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 47,7 %.

Der Heimat- und Geschichtsverein restauriert liebevoll das Waaghäusle in der Ortsmitte.

Anton Bopp gewinnt am 24. Oktober mit seinem Rottweiler „Attila von den Ellwanger Bergen“ die Deutsche Meisterschaft.

Gemeinderat August Maier verpflichtet Bürgermeister Werner Jekel am 2. November im Beisein von Landrat Klaus Pavel auf seine zweite Amtsperiode.

Die Bauarbeiten für die Erweiterung und Sanierung der Gemeindehalle beginnen am 8. November. Die Gesamtkosten für dieses Projekt belaufen sich auf 2,7 Mio Euro.

Thomas Tauporn wird in Leipzig Deutscher Jugendmeister im Sportklettern.

 

2006

Der Osterbrunnen präsentiert sich im Jahr der Fußballweltmeisterschaft mit einem eigenen WM-Bogen. Auf Gänseeier werden neben Franz Beckenbauer und Jürgen Klinsmann auch sämtliche Fifa-WM-Stadien portraitiert. Die „Krone“ dieses WM-Bogens bildet das auf ein Straußenei gemalte Design des offiziellen WM Spielballes.

Schülerinnen und Schüler der Grundschule führen mit großem Erfolg in der Kirche St. Sebastian unter der Regie von Hannes Dunkl und der Leitung von Markus Grimm das Musical „Emmaus“ auf.

Im Hirtenweg wird zwischen der Limes- und Albstraße der Kanal komplett in offener Bauweise saniert. Die Kosten belaufen sich auf rund 60.000,-- €. Damit sollen die Rückstauprobleme in der Albstraße beseitigt werden.

Die Landjugend Schwäbisch Gmünd feiert in der neu sanierten Gemeindehalle ihr Erntedankfest und überreicht BM Jekel traditionell die aus 5.100 Ähren gebundene Erntedankkrone.

Das Konzert mit „Peters-Popchor“ ist gleichzeitig auch der Auftakt zur Gründung eines Freibad-Fördervereins.

Nach 47 Jahren wurde das Schechinger Ehrenmal für die Gefallenen und Vermissten aus beiden Weltkriegen mit einer neuen Treppenanlage, Pflasterbelag und einer kleinwüchsigen Bepflanzung versehen und restauriert.

Der Elisabethenverein feiert mit einem Festgottesdienst und einer Feierstunde sein 100jähriges Bestehen.

Das Landesblasorchester des Blasmusikverbandes Baden Württemberg gastiert in der Schechinger Gemeindehalle und begeistert unter der Leitung von Isabelle Ruf-Weber die Konzertbesucher mit konzertanter Blasmusik auf höchstem Niveau.

Thomas Tauporn sicherte sich in Scheidegg seinen 2. Deutschen Meistertitel im Sportklettern in der Jugend B.

 

2007

Das Betriebsgebäude der Kläranlage erhält ein neues Satteldach. Das Material stammt von der alten Gemeindehalle.

Der Förderverein Freibad Schechingen e.V. wird am 7. Februar von 45 interessierten Bürgerinnen und Bürgern gegründet. BM Werner Jekel wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.

In einem zweiten Bauabschnitt erhält der obere Teil des Friedhofs für eine doppeltiefe Grabbelegung eine Drainage und einen behindertengerechten Zugang von der Friedhofsstraße.

Die Freiwillige Feuerwehr erhält für 20 000€ einen neuen leistungsstarken technischen Hilfeleistungssatz.

150 - Jahre Musikverein Schechingen:
Ausrichtung des Jugendkritikspiels des Blasmusikverbandes Ostalbkreis.
Verleihung der Konradin – Kreutzer – Medaille beim Landesmusikfest in Ravensburg durch Staatssekretär Rudolf Köberle.
das 4-tägige Jubiläumswochenende findet mit dem Gemeinschaftschor auf dem Marktplatz (2000 MusikerInnen) und einem grandiosen Festzug seinen Höhepunkt.

Landrat Klaus Pavel besucht die Gemeinde. Bei seinem 5-stündigen Besuch informiert und besichtigt er die Infrastruktureinrichtungen der Gemeinde.
Der Besuch findet mit einem Bürgergespräch einen guten Abschluss.

Bei den Weltmeisterschaften in Ecuador gewinnt Thomas Tauporn die Bronzemedaille im Sportklettern.

Der Gospelchor „In Takt“ feiert in der Gemeindehalle mit einem fantastischen Konzert sein 5-jähriges Bestehen. Das Konzert wird von mehr als 600 Gästen besucht.

Die Gemeinde beschafft nach 20 Jahren einen neuen Schneepflug und einen neuen Kommunaltraktor John Deere 3720. Die Übergabe durch die Firma Landtechnik Bopp findet am 15.11. statt.

Das Osterbrunnenteam erhält für sein enormes ehrenamtliches Engagement eine Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg. Die Auszeichnung überreicht Landrat Klaus Pavel im Namen von Regierungspräsident Dr. Udo Andriof.

 

Ahnentafel des Schechinger Ortsadels

 Schechinger Menschen

Vogt

Dr. Dr. hc. Joseph Vogt - Ein großer Gelehrter und Ehrenbürger von Schechingen Joseph Vogt war am 23. Juni 1895 in Schechingen geboren worden. Er studierte in Tübingen Philosophie und Geschichte. 1927 war er Dekan der Philosophischen Fakultät. De Geschichte Roms stand immer im Mittelpunkt seiner Interessen. In diesem Bereich schrieb er mehrere anerkannte und weltweit übersetzte Werke. Sie führten zu zahlreichen Ehrungen und vielen Mitgliedschaften in Akademien des In- und Auslandes.

Am 14.07.1986 verstarb der Professor für Alte Geschichte in seinem Tübinger Haus.

 

 

 

 





Wappen 

Das Alte Schechinger Wappen war dasjenige der Herren von Schechingen. Es ist von 1289-1504 nachweisbar. Seit etwa 1850-1961 war es im Gebrauch der Gemeinde. Da kam ein Schreiben vom Landratsamt Schwäbisch Gmünd, nach dem der Engel als Schildhalter verschwinden müsse, so dass das Wappen einen echten Schild darstelle. Der Gemeinderat beauftragte nun den Gmünder Archivar (Oberstudienrat Deibele), einen Entwurf zu machen. Am 26.07.1961 beschloss der Gemeinderat das von Deibele entworfene Wappen mit Pfeil (hl. Sebastian) anzunehmen. Durch das Schreiben des Innenministeriums Baden-Württemberg, erhielt de Gemeinde Schechingen das Recht, das neue Wappen zu führen.

Geschichtsmomente - Erinnerungen

Schechingen um 1620
Ansicht von Norden nach Süden. Links ist das Alte Wehrtor in der Kronenstraße zu sehen. Wunderschön sieht man die alte Schechinger Burg, die nur von einem Wassergraben umgeben war. Die Schlossweiher ist zu dieser noch nicht oder nicht mehr in seiner späteren (nach Abbruch der Burg) vorhandenen Größe zu sehen. Links oben erkennt man ein weiteres Wehrtor, das an der Straße in Richtungen Heuchlingen stand. Rechts im Bild die Schießbergstraße mit ihrem Wehrtor.

Schechingen um 1850

 

Schechingen, Luftaufnahme von 1933

 

Postkarte aus dem Jahr 1919.
Der Haghof, ein Weiler, 0,9 km von Schechingen beim Gewann "Scherren" (Felszacken). Um 1467 wird der Haghof als Scherrenmühle benannt. Rechts über dem Haghof (heutiger Weg zur Kläranlage) befanden sich die Eiskeller des Gasthaus zum Löwen.

 

Grabhügelfeld, Nord-Westlich von Schechingen.

 

Das Schechinger Wehrtor am Ende der Schießbergstraße.
Es wurde 1908 abgerissen.

Die Schießbergstraße, einige Jahre nach dem Abbruch des alten Wehrtors.
Die Schießbergstraße war die Straße der Weber, fast in jedem Haus stand ein Webstuhl. In der Oberamtbeschreibung 1845 heißt es: "Der Wohlstand der Schechinger ist im Abnehmen begriffen, wozu die gewerblichen Verhältnisse viel beitragen. Früher gaben Wollen- und besonders Baumwollenspinnen reichlich Verdienst und eine Anzahl von Schechingern betrieb mit Baumwollengarn einen weitausgedehnten Handel ... . Jetzt aber beschäftigt nur noch das Stricken von Perlenbeuteln für Gmünder Kaufleute mehrfache Hände."

Der Schießbergstraße wurde im April 1945 übel mitgespielt. Mehrere amerikanische Tiefflieger nahmen die Straße unter Beschuss. Drei Häuser brannten total ab, eine Person verletzt, ein Ochse erschossen.

 

Ankunft des Kraftpostautos vor dem Post- und Telegrafenamt des Schultheißen Krieger gegenüber der Kirche.
Seit dem 1.11.1926 war die Postkutsche durch das Postauto ersetzt worden. In der Pfarrchronik ist zu lesen: "Es war ein freudiger Tag, als die neue Kraftfahrlinie Mögglingen - Hohenstadteröffnet wurde. Mit Musik, Böllerschießen, Gesang, Reden und Gedichten. Der bekränzte Omnibus wurde freudig begrüßt. Ja das war wirklich eine Wohltat."

 

Gasthaus und Brauerei zum "Ochsen" von Josef Funk (1843-1918).
Postkarte aus dem Jahr 1910.

 

Obere Langenstraße (Krautz´a-bergle) um 1940.

 

Krämerladen in der Kronenstraße.
Krämerladen mit Sattlerei von Wilhelm Seitz (1907-1975) in der Kronenstraße. 1969 baute sein Sohn Josef das Lebensmittelgeschäft an der Ecke Hauptstraße- Raiffeisenstraße.

 

Die Schießbergstraße um 1950.
Sie ist neben der Kronen- und Hauptstraße nebst dem Marktplatz die älteste Straße Schechingens. Deutlich ist heute noch die enge Reihenbauweise der Häuser zu erkennen. Zwischen den Häusern befand sich ein starker Zaun, der Etter. Davor befand sich ein Graben, der noch mit dichtem Gestrüpp bewachsen war, so konnte das Dorf gegen Feinde verteidigt werden.

 

Die Schechinger Pfarrkirche
Aufnahme aus dem Jahr 1958. Erbaut wurde die Kirche vermutlich um die Jahre 1480-1484. Die Grabplatten des Erbauers der Kirche, Ritter Georg Adelmann (1454-1512) und seiner Frau Brigitta von Leonrodt (1503) befinden sich wie andere Grabsteinplatten der Familie von Adelmann im Kirchinneren. Der Turm stammt aus früheren Zeiten, vermutlich sogar aus dem 8. oder 9. Jahrhundert. Er ist wohl zu der Zeit entstanden, als es in Schechingen noch keine Burg, als auch noch keinen richtigen Ortsadel, sondern nur einen Fronhof gab. Er diente zum Schutz der Dorfgemeinde und der Sicherung des Salzhandels nach Schwäbisch Hall.

 

 

 

Das alte Schafhaus kurz vor seinem Abbruch im Oktober 1993.

 

 

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